Hajo Kapfer - Vertrieb als Berufung
Hajo Kapfer - Vertrieb als Berufung

Dies und Das

Ist der Rohbau dann fertig beginnt der Innenausbau. Auch für die ein oder andere Arbeit hier gibt es verbindliche Normen die von den Bauunternehmen, wie auch Schneider Massivhaus GmbH in Lüdenscheid, zu beachten sind. Wenn diese Normen aber bei entsprechenden Ausschreibungen und Vergaben an Subunternehmer nicht Bestandteil waren, bleibt nur der Bauherr der bei den Arbeiten ein wachsames Auge haben sollte.

 

So schreibt eine Norm zum Beispiel vor das alle Warmwasser führenden Leitungen im Haus mit geeignetem Material zu ummanteln sind. So soll der Wärmeverlust möglichst gering gehalten werden. Egal ob auf der Wand verlaufend oder nicht. Insbesondere wenn die Leitungen im Estrich liegen und man Fußbodenheizung hat ist es nicht sinnvoll mit dem warmen Brauchwasser zu heizen.

 

So sollte es dann nicht aussehen, hier sind die Leitungen unzureichend gedämmt.

Bevor der Estrich kommt sind dann auch die Abwasserleitungen durch Schutzschläuche zu versehen. Hier eben nicht.  

Apropos Heizung: immer häufiger wird auch Erdwärme eingesetzt. In Verbindung mit Fußbodenheizung eine wirklich schöne Sache. Wenn dann auch noch das Brauchwasser (Wassertank) damit erwärmt wird ist unbedingt darauf zu achten das die komplette Anlage auch wirklich so dimensioniert ist das die Pumpe es schaffen kann. Im Zweifelsfall würde ich den Kontakt zu einem externen Experten suchen. Denn wenn die Pumpe ständig an Ihrer Kapazitätsgrenze läuft ist ein Schaden absehbar.

 

Bevor jetzt der Innenputz gemacht wird gilt auch für Innenwände vielleicht mal mit einer Wasserwaage nachzumessen ob die Wände einigermaßen plan hochgezogen wurden. Sonst kommt nachher noch die Forderung nach mehr Geld weil mehr Putz verbraucht wurde.

 

Je nachdem wie umfangreich die Eigenleistung beim Innenausbau ist noch einige Punkte die man im Vorfeld schon berücksichtigen sollte. Allein schon deshalb weil auch Material und Werkzeuge Geld kosten.

Schlau machen was für Werkzeuge für welche Arbeit benötigt werden. Als zukünftiger Hausbesitzer benötigt man sowieso immer Werkzeug, also wenn es geht am besten kaufen. Fängt mit Dingen wie „habe ich eine vernünftige Schlagbohrmaschine“, Löcher in Betondecken bohren braucht vernünftiges Gerät, an und geht hin bis zu „welche Fliesen will ich verlegen“, danach richtet sich die Größe des Fliesenschneiders. Wer einmal ein Dach komplett von Innen ausgebaut hat wird einen vernünftigen Akkuschrauber zu schätzen wissen.

Bei den Materialien gilt: Lieber etwas mehr als zu wenig. Nichts ist lästiger als wenn man wieder los muss noch ein Paket Fliesen holen, weil man knapp kalkuliert hat. Gerade wenn man noch nie solche Arbeiten gemacht hat entsteht logischerweise mehr Verschnitt/Abfall.

Noch ein Tipp: Gerne werden in Werkverträgen keine Worte über Bodentreppen oder der Boden eines Spitzbodens verloren. Beides muss aber irgendwann gemacht werden, sofern man den Spitzboden nutzen will. Man glaubt gar nicht wieviele Verlegeplatten / OSB-Platten für einen Dachboden verlegt werden müssen.  

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Maxime

Die Herausforderung ist nicht der Erstverkauf, sondern das Wiederholungsgeschäft.

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