Hajo Kapfer - Vertrieb als Berufung
Hajo Kapfer - Vertrieb als Berufung

Grade Wände und Flachanker

Bei meinem Hausbau mit Firma Schneider Massivhaus GmbH, Lüdenscheid, war dann irgendwann die Bauerei im Bodenbereich erledigt, bei Ihnen hoffentlich der Norm entsprechend, und es kam der Hochbau. Sparen kann man auch hier ohne das es der Bauherr merkt.

 

Man sollte meinen dass beim Mauern der Wände eigentlich nicht gespart werden kann. Doch man kann.

Grundsätzlich werden tragende Innenwände mit den Außenwänden auf zwei Arten verbunden. Verzahnt, das heißt die Innenwand wird in die Außenwand „hineingemauert“. Meint das abwechselnd ein Stein der Außenmauer und im 90° Winkel dazu ein Stein der tragenden Innenwand nach oben gezogen werden. Zweite Möglichkeit ist die tragende Innenwand über Edelstahlflachanker mit der Außenwand zu verbinden. Hierbei sollte jeder zweite Stein der Innenwand über einen solchen Flachanker mit der Außenwand verbunden werden. Achtung die Flachanker müssen selbstverständlich schon während des Hochziehens der Außenwand an den entsprechenden Stellen eingearbeitet werden, damit die tragende Innenwand auf Stoß gemauert werden kann. Nachträglich eingebrachte Flachanker haben den gleichen Effekt für Ableitung der auf die tragende Innenwand wirkenden Kräfte wie der Einsatz eines Gänseblümchens.  

 

 

So sieht eine stumpf gestoßene Innenwand aus. Hier müssten bei jedem 2. Stein Flachanker als Verbindung zur Außenwand verbaut sein.  

Klingt bei den heutigen Poroton und Ytong-Steinen albern, aber darauf achten das auch gerade hoch gemauert wird. Eigentlich sind die Steine wie Legosteine, trotzdem schaffen es Experten eine schiefe Wand zu mauern. Die von der Firma Schneider Massivhaus beauftragen Experten haben es tatsächlich geschafft die Innenwand auf 1 Meter ca. 12mm aus dem Lot zu mauern, respekt.  

Man achte auf Kiesnester und Betonschüttlagen im ganzen Haus. Nebenstehend ein Bild mit Beidem von der Oberfläche des Fenstersturzes.

Wenn man davon ausgeht dass die Maurer mauern können, kommt jetzt die erste Decke. Eigentlich sollte hier kein Problem bestehen. Wenn man sicher gehen will kann man ja mal die aus den Berechnung zur Statik gemachten Angaben über die Mattenausführung kontrollieren. Achten solle man darauf dass keine Kiesnester bei Betonunterzügen entstehen.  

Fugenversätze an Mauerwerksstoßfugen weit jenseits der Toleranz, bis zu 16mm bei Porotonsteinen. Zur Erinnerung diese Steine lassen sich wie LEGO aufeinandersetzen.   

 

Sollte jetzt noch ein Geschoß kommen siehe oben wegen mauern.

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Maxime

Die Herausforderung ist nicht der Erstverkauf, sondern das Wiederholungsgeschäft.

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